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Leinen los für die Pegasus

Sonnenschein und Dampferfahren, das gehört einfach zusammen. Besser konnte wohl der Saisonstart am ersten Aprilwochenende nicht gelingen. „Normalerweise beginnen wir Ostern mit der ersten Fahrt“, sagt Kerstin Bischoff von der Nordstern Reederei Brandenburg. Da das Fest aber erst auf Mitte April fällt, hieß es für die Pegasus schon vorher „Leinen los“.

Frisch herausgeputzt liegt das 32 Meter lange Schiff am Anleger Alfred- Messel-Platz in Brandenburg an der Havel. Kapitän Lothar Bischoff ist die gute Laune ins Gesicht geschrieben. Für den 68-Jährigen war dieser Beruf schon ein Kindheitstraum.

  Lothar Bischoff und Crewmitglieder Daniela Siebert (l.) und Mandy Kurth   Quelle: Ina Schidlowski
Lothar Bischoff und Crewmitglieder Daniela Siebert (l.) und Mandy Kurth Quelle: Ina Schidlowski

Als Inhaber der Reederei Nordstern, hat er natürlich auch im Winter alle Hände voll zu tun. Die Maschinen der ganzen Flotte, zu der neben der Pegasus auch das Dampfschiff Nordstern, das Fahrgastschiff Sirius, sowie die Fähren Anna und Frieda gehören, müssen überholt werden. Pumpen und Tanks müssen entwässert und winterfest gemacht werden, ein Anstrich oder der TÜV, bei Schiffen SUK (Schiffsuntersuchungskommission) genannt, sind fällig. „In der Saison lebt man fast ruhiger“, sagt Bischoff und setzt sich zufrieden hinters Steuerrad.

 

Den Befehl zum Ablegen hat Crewmitglied Martin Gottschalk ausgeführt und mit Claire Waldoffs „In Brandenburg uff’n Beetzsee“ beginnt die Altstadtrundfahrt.

 

Damit alles so reibungslos funktioniert und die Fahrten optimal ausgelastet sind, ist eine gute Planung unerlässlich. Kerstin Bischoff nimmt dafür im Büro die Anfragen entgegen und macht Kostenvoranschläge. „Was wir im Winter säen, ernten wir im Sommer“, zieht sie einen Vergleich mit der Landwirtschaft. Sogar für 2018 hat sie schon Buchungen bestätigt. Die traumhafte Auslastung aus dem Buga-Jahr 2015 ist zwar so nicht wiederholbar, aber ein Zuwachs ist seitdem doch zu verzeichnen.

 

„Viele Reiseveranstalter, die Brandenburg vorher nicht kannten, sind neu dazu gekommen“, berichtet sie und dass alle schwärmen, wie schön es in der Havelstadt ist.

 

 

Mit Neuerungen in ihrem Angebot kann die Reederei auch aufwarten. So wird es 2017 zusätzliche Tagesfahrten geben. „Wir sind bisher nur einmal im Jahr zur Pfaueninsel nach Potsdam, sowie nach Tangermünde gefahren“, sagt Kerstin Bischoff. Dieses Jahr werden es jeweils zwei Fahrten sein. Aber auch nach Rathenow, Bollmannsruh, Havelberg oder nach Magdeburg zu Europas größtem Wasserstraßenkreuz geht die Fahrt.

Ebenfalls neu ist das Angebot: „Auf dem Wasser zur Geschichte“. Ziel der Fahrten sind Plaue und Kirchmöser. Vor Ort wird eine Geschichtsführung angeboten, inclusive der Besteigung des Wassersturms.

 

 

Und auch Frieda, die Fähre, die mehrmals täglich zwischen dem Anleger Salzhof, dem Buhnenhaus und der Malge pendelt, sticht bald wieder in See. Vom 29. April bis zum 3. Oktober wird sie unterwegs sein. Dieses Jahr sogar familienfreundlicher. Für Kinder unter 14 Jahren ist die Fährfahrt in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.

 

Während der Kapitän den Kleinen Beetzsee ansteuert, durch den Silokanal und über den Quenzsee und Breitlingsee fährt, erzählt er unermüdlich über die Stadt und ihre Geschichte. Dafür braucht er nicht einmal einen Spickzettel.

 

Mit einem Bierchen oder Cocktail feiern die Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Jerchel dabei ihren Frauentag und genießen die vorbei ziehende Landschaft der Niederhavel.

 

 

Von Ina Schidlowski

# Pressebeitrag der MAZ - Nr. 79 über die Nordstern Reederei Brandenburg an der Havel

 

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Pressebeitrag MAZ Nr. 79
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